Gedankenexperiment "Steinewerfen"


[ Zauberspiegel Wissenschaft Ideenfabrik ]


Geschrieben von Kurt am 20. Januar 2007 22:12:38:


Gegeben:

ein Oszillator, er stehe im Tal neben einem Rathaus, er schwinge mit ca 1 Mhz
er habe zwei Ausgänge:

einen Ausgang des Oszillatortaktes (1 Mhz)
einen Ausgang mit Teilerfaktor 1/000 000
es kommt also ein Takt heraus den wir Sekundenimpuls nennen wollen.
Dieser Sek-Impuls wird auch der Rathausuhr zugeführt, deren Sekundenzeiger springe dann jeweils einen Tick weiter.

Diesen Sekundenimpuls bringen wir nun mit einer Leitung auf den Berg.
Dazu eignet sich jede Leitung die im Stand ist den Impuls immer gleichartig zum Berg zu bringen.

Oben, ja da steht er der Arme, er wirft alle Sekunde (also wenn ein Sek-Puls oben ankommt) einen Stein ins Tal.
Dieser Stein nimmt immer den gleichen Weg und kommt neben der Uhr im Tal an.

Soweit die gedachte Anordnung.
Nun kommt meine Behauptung das alle Sekunde:
- ein Stein geworfen wird,
- dieser von Wanderern, welche die Steine runterpurzeln sehen, im Sekundentakt -- vorbeikommen sehen
- im Sekundentakt unten im Tal ankommen.
- Der Turmuhrzeiger jede Sekunde weiterhüpft

Um das zu untermauern wird ein Zähler verwendet der zwei Eingänge hat.
Einen Eingang für das Ereignis (Stein wurde geworfen, kam vorbei, kam unten an)
und einen zweiten für die zu zählenden Impulse.
Diese Impulse werden ebenfalls per Schleppleitung bereitgestellt.
Es wird der Oszillatorimpulseausgang des Taloszillators verwendet.

Der Zähler zählt also solange Impulse bis er von einem "Ereignis" zurückgesetzt wird. Der Zählerstand bei Rücksetzung wird im Display angezeigt.

Somit ergeben sich 1000 000 Impulse pro Ereignis.
Der Zähler zeigt also sowohl im Tal als auch auf dem Berg immer 1000 000 an,
keinen mehr und keinen weniger.

Es spielt also keine Rolle ob am Berg oder im Tal gemessen wird, es sind immer 1000 000 die angezeigt werden.


Kurt






Antworten:


[ Zauberspiegel Wissenschaft Ideenfabrik ]