Re: Leukämie Atom


[ Zauberspiegel Wissenschaft Ideenfabrik ]


Geschrieben von xicht am 11. Dezember 2007 11:09:02:

Als Antwort auf: Re: Leukämie Atom geschrieben von Fluxkompensator am 10. Dezember 2007 18:48:23:

>
>>Das kann doch nicht sein !!
>>Ich habe auch ge-googelt.
>>Atomkraft und Strahlung ist gesund !
>>
>>KERNENERGIE ONLINE - Kernenergie-Lexikon - Atomkraftwerke, Castor ...Die Häufigkeit von Blutkrebs (Leukämie) bei Kindern in der Nähe von Atomkraftwerken ist signifikant niedriger als im Landesdurchschnitt. ...
>>www.kernenergie-online.de/kernenergie-lexikon.htm - Ähnliche Seiten
>>Es kann doch nicht sein dass vorn "verantwortlicheren Stellen " als es
>>Bürgerinitioativen sind , Unwahrheiten zur Information , ins Netz gestellt werden !?
>>Pese
>>"Googel macht schlau(?)"
>>www.pese.cjb.net
>Der Text auf Kernenergie-Online kann doch nicht ernst gemeint sein oder????
>Müssen wohl n paar Spassvögel ins Netz gestellt haben.... (hoffentlich)
>Längerfristige Eignung des Gorlebener Salzstockes de facto irrelevant
>Gorleben ist nach unserer Einschätzung wirklich der perfekte Standort für eine unterirdische Lagerung von Atommüll. Wir finden es jedoch eine Zumutung, irgendwelche Aussagen über den längerfristige geologische Sicherheit abgeben zu sollen, speziell im Hinblick aus Zeiträume von vielleicht 10.000 Jahren! Selbstverständlich kann kein einigermaßen seriöser Geologe garantieren, dass auch nur in einigen Hundert Jahren der Gorlebener Salzstock so überhaupt noch existiert oder das direkt an der Elbe liegende unterirdische Endlager nicht durch ein neues Jahrhundert-Hochwasser überflutet wird und »absäuft«. Aber, wen stört es? Selbst wenn im Jahr 2100 durch eine Katastrophe im Zwischen- oder Endlager halb Norddeutschland theoretisch unbewohnbar würde, was macht es schon? Erstens leben wir dann nicht mehr und zweitens wird die Welt, so wie wir Sie kennen, in einigen Jahrzehnten wohl ohnehin nicht mehr existieren: Beispielsweise durch einen Atomkrieg wird sich die Menschheit mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst ausgerottet haben. Außerdem haben wir spätestens in einem Jahrhundert subtropisches oder tropisches Klima hier in Mitteleuropa und dann bleibt kein Stein mehr auf dem anderen (auch nicht im elbnahen Salzstock Gorleben). Kümmern wir uns um wichtigere Dinge als die ungelöste Entsorgungsfrage, sorgen Sie sich nicht um Sachen, die Sie sowieso nicht ändern können und machen Sie sich ein schönes Leben, nicht zuletzt dank des günstigen Atomstroms hier bei uns in Deutschland!
>
>???
>Gruss Flux

Hallo Flux,

manchmal drängt sich mir der Verdacht auf, dass vor allem Kernkraftgegner total verstrahlt sind. Hängt wohl damit zusammen, dass die sich zu oft bei Castoren rumtreiben.

Zur Sache: es ist klar, dass die Vergangenheit faktisch, die Zukunft aber fiktiv ist. Niemand weiß mit absoluter Sicherheit, was morgen so alles ist. Dass aber ein Salzstock, der sein über 500 Mio. Jahren stabil in einer stabilen geologischen Lage ist, plötzlich sich auflösen soll, ist noch wesentlich unwahrscheinlicher, als dass Dir alle KKWs auf einmal um die Ohren fliegen. Warum soll sich ein Salzstock bei einem Hochwasser auflösen, wo schon sämtliche Eiszeiten samt Schmelz- und Hochwasser drüber marschiert sind?
Tatsache ist, dass die Endlagerung von "Atommüll" kein technisches, sondern ein politisches Problem ist!

Gruß

xicht




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